Wir alle nutzen Software.
Jetzt gerade.
Sie.
Am Bildschirm.
Oder am Handy.
Sie haben einen Browser geöffnet und lesen diese Seite.
Aber ja, wenn wir von „Software“ reden, denken wir nicht direkt an einen Browser, sondern an die Programme, die uns bei Arbeit und Aufgaben unterstützen, mit denen wir etwas „tun“.
Und da ist die Liste der verfügbaren Programme unendlich lang. Alte Software wird nicht mehr weiterentwickelt, neue Software ist oftmals mit „Ihgitt, das will ich nicht“ behaftet. Aber warum?
Faktor Veränderung:
Allein, wenn sich bei einem Software-Update wesentliche Inhalte (andere Menüführung, andere Optik, andere Funktionalität, etc.) leicht ändern, ist man als Anwender frustriert. Was man sich über lange Zeit antrainiert hat, was man wo findet, wie man manche Aufgaben möglichst effizient erledigen kann, all diese Dinge können wegfallen, sind nicht mehr gültig oder funktionieren einfach anders.
Faktor Erfahrung:
Wer jahrelang mit einer Software arbeitet, hat vielleicht festgestellt, dass manche Dinge fehlen, andere nicht optimal sind, aber man hat gelernt, sich damit abzufinden, Ersatzlösungen zu nutzen, oder oder oder.
Eine neue Software heißt: Mit 0 Erfahrungen starten und abwarten und herausfinden, ob die neue Software wirklich besser ist.
(Und leider stellen wir fest: Oftmals ist sie das nicht mal…)
Und ich kann sicherlich schnell noch viel mehr Gründe aufzeigen, warum ein Software-Wechsel von vielen Anwendern eher abgelehnt wird.
Aber Software kann auch in die andere Richtung funktionieren.
Es gibt so viele verschiedene Programme für so viele Anwendungszwecke auf der Welt, dass man denken sollte, für jedes Problem gäbe es schon eine Lösung.
Das stimmt, wenn man bereit ist, Abstriche zu machen oder eine relativ niedrige Hürde an Anforderungen mitbringt. So simpel wie es klingt: Viele Lösungen sind nicht auf Deutsch verfügbar.
Einfacher werden die Beispiele, wenn man bereits andere Software im Einsatz hat: Wie sind die verschiedenen Programme kompatibel? Wie kriege ich Software A mit Software B zusammen? Wie muss ich ggf. Software B ergänzen, damit sie mit Software A harmoniert. Und geht das überhaupt?
Fragen über Fragen.
Und dann stellt man manchmal fest: Für meine Nische und die Kompatibilität zu Software X gibt es keine (gute/bezahlbare/anpassbare) Lösung.
Da kommen wir ins Spiel und bieten die Option, maßgeschneiderte Software für Nischen-Lösungen zu bauen. Warum? Weil nichts so gut und bequem sitzt, wie ein Maß-Anzug vom Schneider. Aber: Diese Qualität kostet Geld. In der Regel weitaus mehr, als viele Kunden zahlen wollen oder manchmal auch können.
Geht es um das „Wollen“, so mag ich noch argumentieren, ob es andersherum klüger ist, weniger Geld für eine Software vom Markt auszugeben, die dann aber nicht allen Kriterien entspricht. Die nicht einfach mitwächst, wenn das Unternehmen wächst. Die nicht genau die Nische füllt, die dieser Bedarf mit sich bringt.
Ich rate jedem, der „schnell mal eine Software braucht“, sich von der langen Liste der angebotenen Tools im Internet zu bedienen und diese zu nutzen.
Aber ich biete auch jedem, der „absolut nicht das gefunden hat, was die Anforderungen erfüllt“, die Möglichkeit, in aller Ruhe darüber zu sprechen, ob nicht eine individuelle Entwicklung nachhaltiger sein könnte, als schlimmstenfalls Mehrkosten für nicht genutzte Software-Teile und Sonder-Kosten für Plugins oder Addons zu zahlen und dann noch davon abhängig zu sein, dass zukünftige Patches und Updates dieses Kartenhaus nicht ins Wanken bringen.
Vielleicht stammt Ihre zukünftige Software-Lösung also aus einer individuellen Anfertigung.
Gern von uns.